Paxx Reloaded

Wieder da: Sex-, Drugs-, Peace- and Rock'n'Roll Libertarians

Wie Ökonomie Weihnachten rettete

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Von Art Carden (Englisch) ins Deutsche übersetzt von Florian „Ho,ho,ho!“ Grebner, in Zusammenarbeit mit Niklas „Reimemonster“ Fröhlich. Die Übersetzung ist teilweise recht frei um den Witz des Textes bei zu behalten.

Jeder Who unten in Whostadt mochte Weihnachten sehr
Doch Grinch, nördlich Whostadts, an Freude war leer
Er hörte und hasste die Whos und den Krach
Er hasste der Mädchen und Jungen Gelach‘
53 Jahre grollte er grübelnd den Kindern –
Gewiss: Er musste Weihnachten verhindern
Er überlegte ob es hier nur rechtens zugeht
Dann leuchteten seine Augen: „Externalität!“
So griff er nach dem Lehrbuch. Er wusste was zu tu‘
Er bekämpfte sie mit den Ideen von A.C. Pigou
Diese Idee ist nützlich, dachte er sich beim Frosten
Eine Steuer zum Zahlen der externen Kosten
Bei der Gewinnspanne würde dies die Kindern der Who
Zwingen das Feiern zu lassen, im Nu
Tun sie’s nicht, eine Rechnung sie verstummen schnell lässt
Und sie bezahlen ihn dann mit ihrem eigenen Fest
Wollen die Whos als Nutzer des Wertes schon
Das heißt niedrige Kosten der Transaktion
Ihrem Rechte nach Feiern, singen und lachen
Sollten sie nun bezahlen ums‘ Übel Recht zu machen
Stören sie ihn sollen sie ihm nur reichlich Geld geben
So dachte der Grinch, ist es der Weihnacht Ableben
Drum ging dann der Grinch in die Stadt Heiligabend
Nahm Päckchen und Kränze, am Diebstahl sich labend
Er stahl ihre Who-Haschee, nahm alles für ihr Fest!
Er stahl den Who-Pudding! Er ließ keinen Rest!
So besah er die Schlitten, überladen, ungeheuer!
Das war eine sehr effiziente pigovische Steuer!
Am Abend, als er zum Berg Crumpit dann kam
Um die Ladung wegzuwerfern, wie er sich vornahm
Zerrisen die Whos mit einer Stimme die Nacht
„Gib zurück unsere Sachen! Du hast ein Unrecht gemacht!“
„Wir wissen, unser Weihnachten bringt dir nur Qualen
Doch wenn DIR das nicht gefällt, solltest DU dafür zahlen
Da WIR zuerst hier, haben Stadt und Recht erbaut
Für die Feiern und die Beleuchtung, die du uns geklaut
Durch uns sparst du, denn weil wir laut singen inbrünstig
Ist deine Höhle, wo du uns hörst doch so günstig!
Wir werden dir als freundliche Nachbarn gefallen
Doch du tatest am Weihnachtsabend Unrecht uns Allen!
So stand denn der Grinch auf verlorenem Posten
Selbst war er die Quelle der externen Kosten
ER kam um SIE zu belasten, wird’s ihm auch widerstreben
Er muss mit Weihnachten und Who-Liedern leben
Und er merkte an diesem Tag, dass sie Freunde sein können
Das Herz ging ihm auf (und wir können’s ihm gönnen)
Die Whos fragten ob er sich mitzufeiern vorstellen kann
Und er – der Grinch – schnitt die Weihnachtsgans an
So besonders eint uns die Weihnacht, wir lernen daraus
Festlichkeit stammt niemals aus dem Kaufhaus
So denke, wenn der Tage sich neigt bald zur Nächte
an gute Ökonomie und Eigentumsrechte

Diese Version eines Weihnachtsklassikers wurde zum Teil inspiriert von einer Predigt in der Enon Baptet Church in Morris, Alabama am 20. Dezember, 2009 und Murray Rothbards „Gesetz, Eigentumsrechte und Luftverschmutzung.“

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Written by floriangrebner

16. Dezember 2010 um 22:29

Veröffentlicht in Uncategorized

Eine Antwort

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  1. Schade, daß das Metrummonster da nicht nochmal drübergegangen ist.

    Ulrich Wille

    17. Dezember 2010 at 23:44


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