Paxx Reloaded

Wieder da: Sex-, Drugs-, Peace- and Rock'n'Roll Libertarians

Die Orbanisierung der post-radikalen Liberalen

with 7 comments

Viktor Orban fing genauso wie Carl I. Hagen und Anders Fogh Rasmussen mal als „Radikal-Liberaler“ an. Heute ist er Puszta-Putin, die beiden anderen sind ebenfalls rechte Ekelpakete (xenophob/bellizistisch). Es gilt der alte Satz von Matt Jenny: „Der Liberale, der aufhört, radikal zu sein, hört auf, liberal zu sein.“ Die Metamorphose des nicht mehr vom Feuer der Radikalität angetriebenen Liberalen zum Konservativen beschreibt übrigens Rothbard sehr schön in „For a New Liberty“!

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Written by dominikhennig

4. Januar 2011 um 13:55

7 Antworten

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  1. „Die Metamorphose des nicht mehr vom Feuer der Radikalität angetriebenen Liberalen zum Konservativen“

    Hmmm, an wen erinnert mich das jetzt bloß?
    Irgendwas mit Beleuchtung … 😉

    Stefan Bosch

    4. Januar 2011 at 14:19

  2. Dasselbe sieht man doch auch bei Roger Köppel und seiner „Weltwoche“. Früher verteidigte er noch wacker den Begriff „liberal“ gegen linksgrüne Gutmenschen von Tagi und Ringier-Presse, inzwischen sind nicht nur die Inhalte der Weltwoche (auch dank Redaktionsrechtsaussen Philipp Gut) sondern auch Köppels eigene Selbstbezeichnung „konservativ“. Resignation macht konservativ.

    Ruedi Frey

    4. Januar 2011 at 18:15

  3. „Der Liberale, der aufhört, radikal zu sein, hört auf, liberal zu sein.“

    So ganz unterschreiben möchte ich diesen Satz nicht. Der Sachverhalt sollte etwas differenzierter betrachtet werden.

    Ein Liberaler kann so radikal sein, wie er will. Allerdings soll seine Radikalität in seinem élan oder élan vital sein. Er sollte jemand sein, der nicht nur Worte, sondern auch Taten übrig hat.

    Allerdings muß er erkennen, daß die Ziele des Liberalismus nur durch bestenfalls reformistische, schlimmstenfalls konservative Mittel und Werkzeuge verwirklichen lassen.

    Dafür braucht er eine gewisse Weisheit, worüber nur wenig Menschen verfügen. Tatkraft und Weisheit ergänzen sich gegenseitig. Sie sollten in einem Gleichgewicht gehalten werden, ansonsten treten sie wie Widersacher im Leben sowie in der Realität auf.

    Luis

    psychonaut01

    6. Januar 2011 at 16:28

    • >Allerdings muß er erkennen, daß die Ziele des Liberalismus nur durch bestenfalls reformistische, schlimmstenfalls konservative Mittel und Werkzeuge verwirklichen lassen.

      Blödsinn. Liberale Ziele lassen sich nur durch Entfesselung erreichen, sprich Sezession.

      nl

      6. Januar 2011 at 21:22

      • Das hört sich wie eine zu schnelle Revolution an. Wer dieses Mittel anwendet, wird schnell erkennen, daß die Wahl dieses Mittels zu seinem politischen Mißerfolg führt.

        psychonaut01

        17. Januar 2011 at 09:48

  4. Ekelpakete (xenophob/bellizistisch).

    Jedem seine Phobie, so wird derjenige, der Schwule und Lesben nicht idalisiert schon mal homophob genannt, um nur ein Beispiel zu nennen, wie sich hier die Begriffe verwirren. Gleiches gilt offenbar bei „Freunden“ von Ali und Hassan. 😉

    Eine Invasion hätte ebenso wenig mit Anarchismus gemein, wie ein erzwungener Ausschluss.

    freiheitistunteilbar

    19. Januar 2011 at 20:29


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