Paxx Reloaded

Wieder da: Sex-, Drugs-, Peace- and Rock'n'Roll Libertarians

Arizona

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Tagespolitik ist Scheiße, und Links-Rechts-Geseire erkenntnisverstopfend!

Kamen die jetzigen Schüsse „von rechts“, kamen die auf Pim Fortuyn „von links“? Bullshit. Geschossen wurde, als beschlossen wurde, Zwang anzuwenden, ganz normal „Politik zu betreiben“.  Attentäter (sofern keine Auftragskiller!) sind Zurückschießer.

Jede Form von Politik ist Gewalt und IMMER provoziert sie, je institutionalisierter sie ist, umso mehr eruptive Gegengewalt verzweifelter Individuen. Die Alternative ist NICHT noch mehr Restriktion (der Sprache oder des Waffenbesitzes), sondern ein politikfreies Zusammenleben in einer entstaatlichten Sozialordnung, in Übereinstimmung mit dem Gewaltausschlußprinzip (nach Murray Rothbard und Hans-Hermann Hoppe).

Zur Gewalt: jede Form ist verabscheuungswürdig, aber wir tun immer so, als sei die emotionsgeladene Gewalt sagen wir eines mit Hass aufs System und seine Repräsentanten ausgestatteten Amokläufers irgendwie pejorativer zu werten als die emotionslos-nüchterne etwa eines uniformierten Bomberpiloten, der nur seinen Befehlen gehorcht. Oder eines Wählers, der nur Kreuzchenmachen + seinen Stimmzettel falten braucht, um Gewalt gegen Mitbürger (Enteignung für wohlfahrtsstaatliche Zwecke) oder Menschen in Sonstwoland (gewaltsame Implementierung einer Ordnung, die er für die Menschen dort für das Beste hält) in Gang zu setzen und zu „legitimieren“.

Dabei ist es umgekehrt!

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Written by dominikhennig

10. Januar 2011 um 12:18

Veröffentlicht in Etatismus, Grundsätzliches, Zwischenruf

9 Antworten

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  1. Hallo Dominik,
    Du hast den Nagel mal wieder auf den Kopf getroffen!
    No Politics! Und die Welt wird schöner.
    Gruss Werner

    Dr. Werner Ende 

    10. Januar 2011 at 16:05

  2. KRANK was Du hier schreibst! 😦

    CK

    12. Januar 2011 at 01:39

    • Nicht so krank wie der Objektivismus!

      CarstenR

      12. Januar 2011 at 23:42

    • Zur Gewalt: jede Form ist verabscheuungswürdig, aber wir tun immer so, als sei die emotionsgeladene Gewalt sagen wir eines mit Hass aufs System und seine Repräsentanten ausgestatteten Amokläufers irgendwie pejorativer zu werten als die emotionslos-nüchterne etwa eines uniformierten Bomberpiloten, der nur seinen Befehlen gehorcht.

      An diesem Gedankengang ist nichts KRANK. Krank ist derjenige, der ihn nicht denkt.

      »Die Kranken, das sind die Gesunden. Und die Gesunden, das sind in Wirklichkeit die Kranken« (Erich Fromm in „Die Pathologie der Normalität“) –

      „Bestellen Sie nachhaltig antipsychiatrisch“, @ CK ;):

      http://www.antipsychiatrieverlag.de/versand/titel/fromm.htm

      Gruebler

      13. Januar 2011 at 06:59

  3. „Krank ist derjenige, der ihn nicht denkt.“

    Und zwar leidet der an der Normalen Persönlichkeitsstörung:

    http://www.plateau-trivial.de/wiki/index.php/Normale_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung

    Ulrich Wille

    14. Januar 2011 at 23:34

  4. Andererseits:

    „Der Anarchismus verkennt die wahre Natur des Menschen; er wäre nur durchführbar in einer Welt von Engeln und Heiligen. Liberalismus ist nicht Anarchismus; Liberalismus hat mit Anarchismus nicht das geringste zu tun. Der Liberalismus ist sich darüber ganz klar, daß ohne Zwanganwendung der Bestand der Gesellschaft gefährdet wäre, und daß hinter den Regeln, deren Befolgung notwendig ist, um die friedliche menschliche Kooperation zu sichern, die Androhung der Gewalt stehen muß, soll nicht jeder einzelne imstande sein, den ganzen Gesellschaftsbau zu zerstören.” (Ludwig von Mises: Liberalismus)

    Anarchismus baut also an keiner Gesellschaft, wenn er das Mittel der Politik ablehnt, und deshalb gilt wohl, was Robert M. Pirsig sagt: ”The true system, the real system, is our present construction of systematic thought itself”. Oder das, was z. B. die individuelle Definition des FF-Kommentators „hanz“ ausmacht:

    <"Für mich ist Anarchie kein irgendwie außerhalb zu findendes System. Sie ist vielmehr ein vorangestelltes Bewusstsein, eine bestimmte Art die äußere Welt zu betrachten, ein besonderer Welteindruck. Anarchie so verstanden, ist der Blick für die Zwischentöne, für die vielen Spielräume, die jedem Machtapparat entschlüpfen, für die Grenzen jeden Kontrollanspruchs. Anarchie als der Blick für den nie aufgehende Rest zwischen allen Logiken, Systemen, Kategorien. Letztlich ist jedes System nicht etwas, das sich “real” finden ließe. Es ist ideeller Natur, formt den Welteindruck."

    (Nur so, sozusagen zur selbstvergewissernden Bestandsaufnahme ‚rausgegruebelt und hingeschrieben 🙂 )

    Gruebler

    18. Januar 2011 at 11:33

  5. Warum wartet Mein Kommentar seit einer Woche auf Freischaltung?

    Ulrich Wille

    22. Januar 2011 at 21:09

  6. Tagespolitik ist Scheiße, und Links-Rechts-Geseire erkenntnisverstopfend!

    Warum nur Tagespolitik?

    Kamen die jetzigen Schüsse „von rechts“, kamen die auf Pim Fortuyn „von links“? Bullshit. Geschossen wurde, als beschlossen wurde, Zwang anzuwenden, ganz normal „Politik zu betreiben“. Attentäter (sofern keine Auftragskiller!) sind Zurückschießer.

    Das Milieu des Opfers lässt Rückschlüsse auf das Milieu des Täters zu, und da sind die Kategorien „links“ und „rechts“ garnicht falsch, nix mit Bullshit.

    Fortoyn provozierte den linken Ungeist und musste wahrscheinlich deshalb sterben. Dennoch gibt es eine Unterschied zwischen denjenigen, der einen Mord in Auftrag gibt und dem Auftragskiller. Ebenso wie es einen Unterschied zwischen dem Politiker und dem verführten Pöbel gibt. Tod durch die Guiotine wäre für den Auftraggeber ebenso unangemessen wie ein Headshot auf einen Politiker. Beides wäre Gewalt gegen Gewaltlose und dementsprechend zu verurteilen. Von Wegen „Zurückschießer.“

    Zur Gewalt: jede Form ist verabscheuungswürdig, aber wir tun immer so, als sei die emotionsgeladene Gewalt sagen wir eines mit Hass aufs System und seine Repräsentanten ausgestatteten Amokläufers irgendwie pejorativer zu werten als die emotionslos-nüchterne etwa eines uniformierten Bomberpiloten, der nur seinen Befehlen gehorcht. Oder eines Wählers, der nur Kreuzchenmachen + seinen Stimmzettel falten braucht, um Gewalt gegen Mitbürger (Enteignung für wohlfahrtsstaatliche Zwecke) oder Menschen in Sonstwoland (gewaltsame Implementierung einer Ordnung, die er für die Menschen dort für das Beste hält) in Gang zu setzen und zu „legitimieren“.

    Ah, jetzt wurde er vernünftig -einigermaßen zumindest. 😉

    freiheitistunteilbar

    29. Januar 2011 at 19:28

  7. DDH,

    „Oder eines Wählers, …“

    aber wir sind uns hoffentlich einig, dass Wahlteilnahme kein Akt der Aggression ist, oder? Wahlen mögen Blödsinn sein, aber weder sind sie signifikant, noch sind sie Gewalt. Wahlen sind nichts anderes als Meinungsumfragen. Dass sich die Herrschenden so lange mehr oder minder an diesen orientieren, wie ihre Herrschaft dadurch nicht grundsätzlich bedroht wird, ändert nichts. Der Wähler ist Untertan. Er hat keine Macht und gibt keine Aufträge. Die Herrschenden machen alllein, was sie wollen.

    Marco

    30. Januar 2011 at 20:09


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