Paxx Reloaded

Wieder da: Sex-, Drugs-, Peace- and Rock'n'Roll Libertarians

Agora I/O Tag 3

with one comment

Nun ist der dritte Tag und damit letzte Tag von Agora I/O schon einige Stunden her, womit meine Zusammenfassung wieder fällig wäre.
Während gestern die technischen Probleme sich im Rahmen vielen gab es heute teilweise extreme Probleme. Das erste war allerdings kein technisches, J Neil Schulman war zu der Zeit seines Talkes nicht anwesend. Scheinbar hatte man ihn nicht gesagt, dass die Zeitangabe in Eastern Time war, sodass er zu der Zeit scheinbar noch selig am schlafen war. Sein Vortrag wurde allerdings Abends dann nachgeholt, allerdings mit weniger Interesse, es fanden sich zumeist zwischen 25-30 Personen während seinen Vortrages ein. MIchael Shankins Vortrag („The Real „Change“ – Social Change Theory“) wurde kurzfristig abgesagt….Das erste mal technische Versagen traf bei Mommy Ally auf. Bei ihr lief die Videoverbindung nicht sauber und sie kam (sowohl Audio als auch Video) immer zerstückelt an. Dies führte dazu, dass nach einer Weile die Verbindung abgebrochen wurde und Mommy Ally die Fragen dann im Chat beantwortet wurden. Ob dann später noch eine Videoverbindung aufgebaut werden konnte weiß ich nicht, da ich dann den Channel gewechselt habe. Auch die auf sie folgende Karen Kwiatkowski („Can We Be Free in an Unfree World?“) hatte technische Probleme, sie hatte keinen Ton. Ob das durchgängig so war, weiß ich nicht, da ich den Channel dann gewechselt habe, aber als George Donelly selber seinen Talk hielt kamen mehrfach Personen in den Chat und haben darauf hingewiesen, dass Karen keinen Ton hat.
Am dritten Tag habe ich mir folgendes angesehen:

Gene Basler – „Why People Should Emulate, not Vilify, the Hispanic Worker as the Original American Agorist“

James Tuttle – „Polycentric Approaches to Anarchistic Ends“

Jason Wohlfahrt – „Embrace the State to Free Your Soul“ (war wohl nicht Jason sondern Curtis )

Alex Wied – „PorcLoom – Anonymous Asset Exchange“

Brad Spangler – „Developing Alternative Legal Systems“

Momma Ally – „Underground Business Marketing & Anti-state Security Measures“ (abgebrochen von meiner Seite aus)

George Donnelly – „Open Source Peaceful Evolution for Fun and Profit“

Thad Getterman – „Open Source Food System“

J Neil Schulman – „Why Alongside Night as a Movie is a Vital Part of Agorist Mass-Marketing Strategy“

Im Vergleich zum Vortag muss ich sagen, dass mir dieser Tag deutlich besser gefallen hat. Dies dürfte auch daran liegen, weil ich die Möglichkeit besaß viel zu schauen ohne permanent einen (nervigen, notorisch Praxisferne) theoretischen Vortrag zu sehen. Die Beiden eher theoretischen Vorträge (von Gene Basler & James Tuttle), die ich mir gab, waren entgegen meiner Erwartung sogar top. Vor allem James Tuttles gefiel mir sehr, was zum Großteil darauf zurückzuführen sei, dass er sich meistens auf Soziologie (z.B. Hyperrealität) bezog und nicht wie viele andere Theoretiker während Agora I/O den hundertsten Vortrag über Geldtheorie, Geschichte o.ä. zu machen. Auf die Beiden Vorträge folgte mit Curtis…uhm nennen wir es Vortrag, definitiv eins der Tageshiglights. Nicht nur die geniale Kombination aus Cowboyhut, Bandana & Sonnebrille, sondern auch die recht freie Diskussion über Gott und die Welt war sehr amüsant, genau wie die durchgängig lustige Atmosphäre. Wenig überraschend mag sein, dass mit Thad Gettermann („Open Source Food System“) wieder ein Farmer ein Highlight des Tages werden konnte.

Wie die Tage zuvor habe ich mit George Donelly gesprochen und folgendes erfahren:

  • Viele Vorträge hatten konstant 65 Zuschauer, aber Mary Ruwart und Karen Kwiatkowski dürften in etwa die populärsten Vorträge gewesen sein.
  • Die Anzahl der Durchschnittlichen Zuschauer lag zwischen 130 & 150.
  • Insgesamt nahmen am dritten Tag ~1000 Personen teil.

Summa summarum fand ich den letzten Tag, genau wie die restlichen Tage und das Event an sich sehr gut & ein großer Fortschritt für die zeitgenössische agoristische Bewegung. Auch George fand den Tag top:
„It was a great day, a lot of folks are very happy about it. We are looking for ways to make it better for next time tho“

Womit wir wieder gespannt sein können – die nächste Agora I/O Konferenz soll übrigens im September stattfinden. Nun aber zu euch:
Wie fandet ihr Agoraa I/O?

Dieser Beitrag kann auch bei unseren Partner diskutiert werden AnCaps.de

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Written by floriangrebner

28. März 2011 um 22:14

Veröffentlicht in Aktionen, Debatte, Ethik, Freiheit

Eine Antwort

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  1. Den Cowboy fand ich unerträglich 😉
    Gene Basler war aber genial. Den Farmer muss ich nachholen – wieso sind Farmer eigentlich immer so verflucht cool? Siehe Joel Salatin.

    Alex Wied fand ich auch sehr theoretisch, obwohl ich mich mit dem Thema Loom & Co. eigentlich etwas auskenne. Wenn dir anonyme Währungen zusagen, schau mal in #agora auf anarplex.net vorbei.

    Max

    29. März 2011 at 15:58


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