Paxx Reloaded

Wieder da: Sex-, Drugs-, Peace- and Rock'n'Roll Libertarians

Archive for the ‘Das Schein-Geld-System’ Category

Und nachher haben wieder alle nichts gewusst

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Kalle Kappner auf freitum.de über den gegenwärtigen Marsch Europas ins Vierte Reich. Omnipotent Government reloaded. Lesebefehl!

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Selbsterkenntnisse: Wie stark hat DICH der Staat im Griff?

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von Norbert Lennartz

Der Staat hat auf die Menschen sowie auf die Liberalen und
Radikal-Liberalen größere Auswirkung als sie das selbst wahrnehmen oder
sich das selbst eingestehen, denn die Existenz von Staat führt nicht nur
dazu, dass ein öffentlicher Umverteilungskampf über Ressourcen
stattfindet; es gibt auch einen Kampf um herrschende Meinungen, die
diesen Verteilungskampf beeinflussen könnten und auch einen darum, was
nach einem Zusammenbruch des staatlichen Verteilungssystems geschehen
sollte.

Auch der Gold- und Silberpreis ist meines Erachtens ein starkes
Beispiel für diesen staatlichen Einfluss auf Menschen.

Der Anstieg des Gold- und Silberpreises ist zunächst durch nichts
anderes inspiriert, als durch den Wunsch auf den Zusammenbruch
staatlicher Geldsysteme zu wetten, um sich vorweg Bezugsrechte an Gütern
in einem „System danach“ zu sichern.

Viele haben natürlich diesen Prozess kommen sehen, Wertsteigerungen
des Metalls prophezeien können und inzwischen sind viele auf diesen Zug
aufgesprungen, aber ohne zu wissen wohin diese Reise eigentlich gehen
soll, denn eine neue staatliche Gold- oder Silberwährung wird es
sicherlich nicht geben. Für Staaten wäre sie schlichtweg zu aufwendig
und sie würde ihnen auch politisch nichts einbringen. Das Metall würde
zur Deckung einer Währung eh nur in Tresoren herumliegen und vom Markt
verschwinden. Es wäre kein handelbares Gut mehr und stünde im besten
Fall nur für die künftige Auflösung einer neuen Währung bereit, die man
aber keinesfalls dazu bestimmen würde, sich selbst wieder abzuschaffen.
Der Sinn des Geldes besteht aber gerade in seiner Auflösbarkeit!
Es ist die Sache der Handelnden, wann und wie sie ihre Wechsel
abwickeln. Wer sein Gold in Händen haben will, der braucht keine
Bezugsscheine daran, und wer sich Geld geliehen hat, der muss es später
wieder zurückzahlen und löst mit der Rückzahlung Zweck und Wert der
Scheine wieder auf.

Wer das Geld als eine tauschbare Ware versteht, der kommt
normalerweise nicht auf die Idee seine Tauschware für viele Jahrzehnte
in Tresore zu verstecken, denn eine Ware besitzt ihren wirtschaftlichen
Wert schließlich immer nur dadurch, dass sie im Wirtschaftsprozessen
verbraucht wird und nicht als Lagerstätte für Waren, die einfach ewig
dem Konsum entzogen werden. Der Unternehmer nennt das „totes Kapital“.
Das wäre so absurd, als würde jemand riesige Mengen Pflastersteine im
Garten vergraben, um sich darauf als Sicherheit bei einer Bank einen
Kredit geben zu lassen. Warum verkauft er dann die Pflastersteine nicht
gleich an ein Bau-Unternehmen und kauft dafür vielleicht Aktien aus dem
selben Unternehmen, wenn dieses in der Lage ist, den Wert der Steine zu
erhalten und zu steigern?

Die Idee vom Gold als Geldanlage und Rücklage für schlechte Zeiten
hat offensichtlich ganz andere Ursachen als den des eigentlichen
Tauschzweckes. Gold und Silber besitzen ihren Marktwert nur dadurch,
dass Menschen es wie Antiquitäten sammeln, dem Wirtschaftskreislauf
entziehen und es so künstlich verknappen. Aber sobald sich diese Mode
-denn es ist nur eine Mode- vom monetären Traum auflöst, der das
„Edel“metall umhüllt, und es wieder spekulationsfrei in den
Wirtschaftskreislauf fließen würde, so schnell würde sich auch sein Wert
dem eigentlichen wirtschaftlichen Wert nähern müssen. Die Blase um das
Edelmetall könnte also eines Tages sehr plötzlich platzen, d.h. der
gegenwärtige Goldpreis hat sehr viel mehr mit Panik und Spekulation zu
tun, als mit direktem wirtschaftlichen Interesse an dem Metall an
sich.

Ich will damit keine Geld-Diskussion anfangen. sondern nur darauf
hinaus, dass die Existenz von Staat und sein Einfluss auf das Geld
Menschen in solche Handlungen treibt, auf die sie sonst niemals kommen
würden.

Ähnlich ist es auch mit anderen Handlungen, die sich auf herrschende
Meinungen beziehen, die der Staat verursacht hat und um die sich niemand
scheren würde, wenn es keinen Staat gäbe.

Wir würden uns nicht nur nicht darum scheren müssen, ob Gold
oder etwas anderes als Gelddeckung wichtig wäre; wir würden uns z.B.
nicht darum scheren, was kritische Wirtschaftswissenschaft gegen
die Wirtschaftspolitik zu sagen hat; wir würden uns nicht darum
scheren, wie man den Staat zähmt oder los wird; sprich: es gäbe noch
nicht mal „Libertäre“ oder „Anarchokapitalisten“, die sich über den
Staat aufregten. Alle würden sich nur ihrem Alltag widmen.

Nun ist es aber leider nicht so und es gibt alle diese Dinge,
die ich aufgezählt habe, und es gibt Meinungsführer wie beispielsweise
große Think Tanks, die auf bestimme Themen großen Einfluss haben können.
Dazu zählt historisch z.B. die Mont Pelerin Society, die maßgeblich das
Oxymoron der „Sozialen“ Marktwirtschaft in Deutschland mit hervorgerufen
hat. Zu den „oberschlauen“ Denkfabriken zählt heute aber auch das Mises
Institute als potentieller Meinungsmacher und entsprechende andere
Medien. In diesen Denkfabriken und Medien setzt sich das Gerangel um die
Meinungsführerschaft ebenfalls mehr oder weniger fort. Auch dort gibt es
„Führer“, denen es mehr auf ihre Führerschaft, ihre Anerkennung
und ihre Posten als solche ankommt, als auf die Sachlichkeit und
Unabhängigkeit der Inhalte, die sie vertreten. Aufgrund der Differenzen
untereinander gibt es sogar solche Libertäre, die nur aus egomanischen
Prinzipien heraus agieren, die ohne Staat so niemals bedient würden. So
wie es an jeder Straßenecke einen mit gesundem Halbwissen gibt, der
„genau weiß“, welche radikalen oder weniger radikalen Reformen geeignet
sind oder nicht geeignet sind, so bilden sich auch viele Libertäre ein,
genau zu wissen wie man den Libertarismus verwirklicht oder nicht
verwirklicht.

All das verleitet mich letztendlich zu dem rhetorischen Gedanken, ob
man überhaupt und wie man beabsichtigt, den Staat zu überwinden, oder ob
man sich unter dem Libertarismus soziologisch nichts weiter vorzustellen
hat, als eine beiläufige Mopper-Kultur, die nicht mehr Daseinszwecke
erfüllt wie jede andere Mopper-Gruppe und der Staat selbst.

Written by dominikhennig

4. März 2011 at 02:15

Big Business und Big Government gehören zusammen!

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Die Interdependenz  der beiden  antiliberalen Big Player und die Gemeinsamkeiten von WEF-Teilnehmern und -Protestlern sind das Thema eines brillanten Artikels von Christian Hoffmann in der aktuellen Ausgabe der Schweizer Monatshefte.

Der Paxx-Anlagetipp

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Written by dominikhennig

11. Dezember 2010 at 02:15

Fünf mal Freiheit schenken!

with 8 comments

Meine 5 Vorschläge, was man als Freiheitsfreund Menschen, an denen einem etwas liegt, dieses Jahr statt Socken und Kalendern schenken könnte:

 

 

 

 1.)

„Geldreform“ von Thorsten Polleit und Michael von Prollius ist eines der wichtigsten Bücher unserer Zeit, das sich auch didaktisch klug aufgebaut exzellent als Einstiegslektüre zum Verständnis der Funktionsweise des Geldes (und seiner Zerstörung durch den Staat) eignet.

 

2.)

Das Buch des Monats Dezember 2010: „Geldsozialismus“ von Roland Baader, dem Urgestein der wachsenden erzliberalen Freiheitsbewegung. Dieses Büchlein enthält eine brillante und wie immer sprachgewaltige Widerlegung aller Legenden der Papiergeld-Apologeten im Dienste herrschender staatlicher Kaufkraftdiebe!

 

 

3.)

Die Wiederentdeckung des Jahres: „Nationalökonomie“ des großen Freiheitsdenkers Ludwig von Mises. Besonderer Dank gebührt hierfür auch Verleger Michael Kastner!

 

 

4.)

Die mit Abstand beste deutschsprachige Publikation für Freunde des klassischen Liberalismus feiert 90jähriges Jubiläum. Eine erstklassige Gelegenheit jemanden mit einem Geschenkabo der „Schweizer Monatshefte“ zu beglücken!

 

5.)

Wen man liebt und deshalb ein richtig großes Geschenk machen möchte, dem schenkt man natürlich etwas von bleibendem Wert: echtes Gold, kein Papierschrottgeld (dieser Hinweis geht vorrangig auch an wohlmeinende Großeltern und Onkels, die ihren Enkeln oder Neffen gerne etwas ins Sparschwein werfen möchten oder sie mit einem Kindersparbuch zu beglücken vermeinen)!

Denn wie Roland Baader schon so treffend formuliert:

„Wir solltem dem Gold mehr vertrauen als machthungrigen Menschen. Es hat weder deren Schwächen noch böse Absichten. Es war, ist und bleibt das Geld der Freiheit.“

cross-post: Eine neue Freiheit

Written by dominikhennig

2. Dezember 2010 at 02:22

Der Bernank macht die Währung krank

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Ein Erklärungsversuch via freilich.ch, was es mit „quantitative easing“ auf sich hat, den eigentlich auch Kinder verstehen müßten, ausgenommen natürlich die notorisch lernbehinderten Funktionseliten des papiergeldfinanzierten Turbo-Etatismus:

Written by dominikhennig

1. Dezember 2010 at 00:38